Libertine Sadomasochismus-Initiative Wien - Libertine Vienna SM Special Interest Group

Klarstellung

zum Thema Subventionen und öffentliche Gelder (2011)

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November 2011:

Aus aktuellem Anlass, eine Klarstellung:

Wiederholt wurde in den Medien - beispielsweise in der Zeitschrift Heute (25.11.2011) und in Aussendungen der FPÖ - geschrieben bzw. angedeutet, dass die Libertine Wien öffentliche Fördergelder erhält. Das ist falsch. Fest steht:

Die Libertine ist - bereits seit 25 Jahren - ein nichtkommerzieller Verein der sich als "Anlaufstelle für eine Auseinandersetzung mit Sadomasochismus als Teil einer vielfältigen erotischen Kultur" (siehe oben) versteht. In diesen 25 Jahren wurden tausende Stunden an Veranstaltungen, Beratungen, Diskussionen ehrenamtlich organisiert und betreut um ein Dach zu schaffen für Menschen, die sich mit Ehrlichkeit und ohne Verdrängung und falsche Scham mit ihrer Sexualität, der Kultur von Erotik und der Geschichte von Tabus beschäftigen wollen.

Das Team der Libertine Wien und alle Helfer leisten mit ihrer Arbeit - ehrenamtlich - einen Beitrag zu einer pluralistischen Gesellschaft, in der sexuelle Wünsche, wenn sie einvernehmlich unter erwachsenen Menschen ausgelebt werden, kein Grund für Angst oder Diskriminierung sein sollen.

Wir halten die Verfügbarkeit von erschwinglichen Räumen für die unterschiedlichsten kulturellen Initiativen für eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung einer toleranten pluralistischen Gesellschaft, deshalb setzen wir uns solidarisch für den Erhalt des Amerlinghaus als offener Kulturraum ein. Der Bestand der Libertine Wien hängt davon aber nicht ab.

Für weitere Fragen laden wir gerne zu einem persönlichen Gespräch.

Mit den besten Grüßen, der Vorstand der Libertine Wien
November 2011

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Letztes Update:
März 2012
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